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6.12.2008

Knoten im Magen. Irgendwas zwischen Schmerz und Übelkeit.

Ich darf nicht verdrängen, nicht mehr runterschlucken.

Ich versuche zum zweiten Mal die Traumaexposition. Beim ersten Mal konnte ich mich nicht drauf einlassen, ich war innerlich kalt, wie abgestorben. Tränen nur wie man sie an eine längst vergangene Erinnerung, bei der selbst die Schmerzen nur noch Erinnerung sind, vergießt.

Dieses Mal ist es schlimmer. Ich sehe wieder, wenn auch noch lang nicht so lebendig wie in den Flashbacks oder wenn ich getriggert werde. Und ich fühle. Ich fühle dumpf. Mehr Verzweiflung. Schmerz der letzten Jahre. Abgeschwächt, wie durch einen Schleier.

Trotzdem muss ich abbrechen.

Es ist zu viel. Manchmal treibt es mich zur Verzweiflung, dass es nicht endlich aufhören kann. Immer und immer wieder.

 

Es geht mir besser. Ich hab Rotz und Wasser geheult, ärgere mich über mich selbst, über meine Situation, über das, was mir noch bevorsteht.

Aber der Knoten ist weg.

 

Anspannung:

Davor: 80

Max.: 110 -> abgebrochen

Jetzt (1/2 h später): 40

 

Bilder: 40

Gefühlsabspaltung: 60

6.12.08 21:33
 


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